Montag, 26. März 2012

(text ist vom 19.März) Ich liege im Bett und denke über den heutigen Tag nach, eigentlich nichts besonderes passiert. Unterricht bis 15:45uhr danach mit der S- Bahn nach Haus gefahren und ab ins Zimmer, musik an und aufgeräumt. Danach noch schnell die Hausaufgaben für Geschichte erledigt. Ich war nicht besonders müde, schlief aber trotzdem relativ schnell ein. ''Plötzlich stehe ich vor deiner Tür, alles so fremd. Ich drücke auf eine Klingel an der dein Nachname steht. Völlig aufgeregt zittern meine Knie, doch niemand öffnet die Tür. Ich drehe mich um, fange an zu weinen und gehe die Treppen vor deiner Tür hinunter. Plötzlich öffnest du die Tür. Ich drehe mich um und ein lächeln breitet sich auf meinen Lippen aus. ''Lina?'' sagst du erstaunt. ''Was machst du denn hier?'' Ich laufe auf dich zu und antworte gleichzeitig mit zittriger Stimme. ''Ich wollte dich besuchen kommen, schlimm? ..'' Doch anstatt zu antworten, nimmst du mich in deine Arme und drückst mich an dich. Ich atme deinen wundervollen Geruch ein und bekomme eine Gänsehaut, weil ich erst jetzt realisiere wie nah ich dir eigentlich bin. Ich merke wie Tränen über meine Wangen laufen, weil ich vermisse wie es damals war. Doch ich wische sie weg, bevor du sie siehst. Ich sehe dich an. Dein Gesicht, so wunderschön. Du nimmst meine Hand. Es scheint alles perfekt zu sein, in diesem Moment. ''Hast du Besuch?'' frage ich dich, als ich Stimmen aus deiner Wohnung höre. ''Ach, nur ein paar Kumpels.'' ''Oh, aber ich will nicht..'' bevor ich überhaupt die Möglichkeit habe weiter zusprechen nimmst du meine Hand und führst mich in deine Wohnung. Alles sehr modern eingerichtet, mit dunkelbraunen Möbeln. Wir gehen durch's Wohnzimmer, in dein Zimmer wo deine ganzen Kumpels auf deinem Sofa sitzen und ich feststelle, dass ich sie bereits kenne weil sie in unsere Klasse gehen. Sie stehen auf, umarmen mich und reichen mir eine Dose Energy Drink. Ich sehe mich um und es ist wirklich genauso wie ich es mir immer vorgestellt habe. Überall liegen eure Fußbälle, Jacken, Chips und leere wie volle Monster Dosen.'' Doch anstatt mit einem lächeln durch den nächsten Tag zu gehen, aufgrund des schönen Traumes. nein, kaum wache ich auf bin ich genervt von allem und gehe mit gesenktem Kopf ins Badezimmer um mich fertig zu machen. Ich vermisse es, wie du meine Hand genommen hast. Ich vermisse es, wie du mich geküsst hast. Ich vermisse es, wie du mich immer angesehen hast auch wenn ich immer sagte du solltest es lassen. Ich vermisse deine Nähe, deine Liebe. Ich vermisse dich. und ich hoffe du liest das hier und verstehst endlich das ich dich immer noch liebe.

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